Martin Schilling
Liebe Angermunder!
 
Sehr geehrte Interessenten der CDU Angermund,
 
liebe Parteifreunde!
 
Herzlich willkommen auf der Internetseite des CDU-Ortsverbands Angermund. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit im Stadtteil interessieren. Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und hoffen, Sie für unsere Arbeit begeistern zu können.
 
Wir leben in einem Stadtteil, der viel Natur und eine hohe Wohnqualität bietet, aber gerade deshalb auch  Begehrlichkeiten weckt. Der Düsseldorfer Norden gehört aufgrund seiner ländlichen Struktur und Lage zu den attraktivsten Wohngebieten in Düsseldorf. Wir  wollen, dass es so bleibt. Wir setzen uns deshalb für eine behutsame, sozial- und umweltverträgliche Weiterentwicklung ein.
 
Dafür brauchen wir ein möglichst breites Engagement. Zur Teilnahme an unseren Aktivitäten und Veranstaltungen sind deshalb Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
 
Bitte informieren Sie sich unter dem Menüpunkt "Aktuelles". 
 
Ihr Martin Schilling                             



 
13.01.2016
Am 12. Januar 2016 haben die Bezirksvertreter der CDU Angermund eine großzügige Spende an Prinz Tim I. und Venetia Christina I. übergeben Bei ihrer Prinzenpaarkürung hatte das Prinzenpaar die Angermunder Politiker verpflichtet, dem Kinderprinzenpaar Wurfmaterial zu spenden. Bezirksverteter Ulrich Decker und Stefan Koch, sowie Ratsherr Andreas Auler ließen sich nicht lange bitten und lieferten 12 Kilo an das Kinderprinzenpaar Arvin und Lisa. Auch die SPD-Bezirksvertreter lieferten drei Beutel Süßigkeiten.
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10.01.2016
Bis auf den letzten Platz besetzt war das Angermunder Feuerwehrhaus als die CDU Angermund am Samstag den 09. Januar 2016 zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang geladen hatte. Zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine, der Kirchen und öffentlichen Einrichtungen waren gekommen. Der Vorsitzende der CDU Angermund, Tim A. Küsters, bedankte sich in seiner Begrüßung bei den Ehrenamtlern für ihr unermüdliches Engagement. Erst dies mache die Rosenstadt zu so einem liebens- und lebenswerten Ort.

Auch der örtliche Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek, seine Kollegin Silvia Pantel, der Landtagsabgeordnete Peter Preuß, Ratsherr Andreas Auler, die Bezirksbürgermeister Stefan Golißa, die Angermunder Bezirksvertreter Ulrich Decker und Stefan Koch sowie die Ehrenvorsitzende der CDU Angermund Ruth Decker waren gekommen.

Alle freuten sich über das Kommen des stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen und Bürgermeister von Heiligenhaus Dr. Jan Heinisch. Unter dem Titel "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" sprach Heinisch über die Chancen aber auch die Herausforderungen des vor uns liegenden Jahres.

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20.11.2015
Zum Thema "Alles muss sterben" (Sir 14,17) - aber wie? Sterbehilfe in der Diskussion" diskutierte die CDU Angermund am Mittwoch (18. November 2015) mit dem neuen Pfarrer im Pfarrverband Angerland-Kaiserswerth Oliver Dregger bei ihrem ersten politischen Grünkohlessen. In einem kurzen Impuls legte Pastor Dregger die theologische Sicht dar und machte an ganz praktischen Beispielen deutlich, in welche moralischen und persönlichen Situationen eine zu liberale Gesetzgebung Angehörige wie Sterbende bringen kann. Anschließend diskutierten die Teilnehmer das für und wider von Sterbehilfe aber auch die sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, etwa durch abnehmende familiäre Bindungen, die sich natürlich auch auf die letzte Lebensphase und darüberhinaus auswirken. Beispielsweise wenn Menschen ihren Angehörigen es nicht zumuten wollen, ihr Grab pflegen zu müssen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass unser gesellschaftlicher Grundsatz der Unantastbarkeit menschlicher Würde auch für sterbende Menschen gilt. Ziel muss sein, dass Menschen an der Hand eines andern und nicht durch die Hand eines anderen sterben.


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17.11.2015

Rede Volkstrauertag – 15.11.2015 von Tim A. Küsters

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 seit den Anschlägen in Paris am Freitag, hat der Volkstrauertag für mich eine neue Bedeutung. Ich verstehe Volk heute – mehr denn je- als das Europäische Volk. Die Lehre aus dem Terror vom Freitag ist für mich, dass wir in Zukunft mehr Europa brauchen. Wenn wir heute an die Opfer und Krieg, Gewaltherrschaft und Terror denken, gehen unsere Gedanken und Gebete auch nach Paris.

 In unserer Sprache gibt es den Begriff der „Macht der Bilder“. Ich möchte heute an diesem Volkstrauertag über Bilder mit ihnen sprechen.

 Die visuelle Wahrnehmung ist für uns Menschen sehr wichtig. Denken sie an die vielen Redewendungen, die es mit dem Sehen gibt.

Jemand fällt etwas wie Schuppen von den Augen, wenn er eine Erkenntnis hat. Andersherum kann man mit Blindheit geschlagen sein. Man fasst ein Ziel ins Auge, wenn man etwas erreichen will. Sie sehen – und damit meine ich, dass sie etwas erkennen – wie wichtig Bilder in unserem allgemeinen Sprachgebrauch sind.

Was haben Bilder nun mit dem Volkstrauertag zu tun?

Dazu drei Gedanken.

Der erste Gedanke: Bilder erinnern an Menschen.

Viele von ihnen tragen im Portemonnaie Fotos von ihren Lieben mit sich oder haben diese auf dem Handy gespeichert. Zu Hause stehen dann oft Bilder von Angehörigen. Diese Bilder machen Erinnerungen an Menschen greifbar.  

In manchen Familien gibt es auch noch Bilder von Gefallenen. 

Von Soldaten, die in den zwei Weltkriegen starben. Diese Bilder zeigen oft stolze junge Männer an der Front oder im Heimaturlaub. Diese Bilder sind greifbare Erinnerungen.  

Mit Blick auf diese Bilder bleibt die Frage: Was mag es für Eltern, eine Ehefrau oder Kinder bedeuten in einem mittlerweile vielleicht vergilbten Fotoalbum den gefallenen Sohn, Ehemann oder Vater zu betrachten?  

Man mag, ja man kann es sich ob der oft so sinnlosen Tode gar nicht vorstellen. Alles was Dir von Deinem geliebten Kind, Deinem geliebten Mann, Deinem Vater außer der Erinnerung bleibt, ist ein vergilbtes, ehemals schwarz-weißes Foto.

Unzählige Mütter haben zudem oft jahrlange auf die Rückkehr der Söhne, oft auch vergeblich, warten müssen.  

Was mag Ihnen beim Anblick der Fotos durch den Kopf und an Schmerzen durch das Herz gegangen sein? 

70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges und fast 100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg ist im Zeitalter der Digitalisierung zumindest das Warten kein Thema mehr.  

Oft frage ich mich, was ist in den Köpfen vieler Frauen vorgegangen, die monate-, oft jahrelang nichts von ihren Männern im Feld gehört haben.  

Die sich nachts zum Schlafen legten und nicht wussten, wo ist mein Mann und ist er überhaupt noch am Leben? 

Was hätten diese Menschen für ein Handy gegeben? 

Ist aber heute im Zeitalter der Digitalisierung und der schnellen Netze alles besser? 

Wir können uns virtuell in Sekunden zu nahezu jedem Ort auf der Welt versetzen lassen und unsere Liebsten immer dann anrufen, wenn uns danach ist. 

Das heißt aber auch, wir können quasi live Enthauptungen der Terrorgruppe Islamistischer Staat rund um die Uhr im Internet verfolgen.  

Oft stelle ich mir die Frage, wer ist eigentlich der Herr des Internets? Warum werden diese Bilder in der Welt des Internets nicht verboten? 

Warum darf der braune Sumpf von Pegida, NPD und AfD sich bei Facebook straflos breit machen?  

In Internetforen erhalten Verbrecher und Schlächter die Möglichkeit regelrecht zu prahlen. Und scheinbar anonym teilen Menschen diese Bilder oder liken sie. 

Das Internet ist voll mit abscheulichen Fotos und Filmen wo gefühllos Menschen entehrt, gefoltert oder hingerichtet werden.  

Auch nach den barbarischen Anschlägen in Paris startete die blinde Hetze gegen Muslime binnen Sekunden. Lassen wir uns das gefallen? Schauen wir nur schweigend zu? Oder setzen wir uns aktiv für den Frieden ein?  

Hat nicht auch eine „Einrichtung“ wie das Internet eine Verantwortung für den Frieden?

Kann man denn bei allem Streben nach digitalisierter Perfektion hier keinen Konsens finden, der für Versöhnung und Verständigung eintritt? Der die Würde der Menschen anerkennt? Entspannung statt Eskalation? 

Es gibt natürlich eine Vielzahl weiterer Themen, deren weltweiter Zugriff in meinen Augen schon aus moralischen Gründen verboten werden sollte, aber hat Frieden nicht eine derart zentrale Bedeutung, dass ein jeder von uns für alles dafür tun muss, Eskalation von Gewalt zu verhindern? 

Das führt zu einem zweiten Gedanken: Bilder bewegen Menschen

Ich kam im September nach einem langen Flug nachts in Australien an. Mein Taxifahrer interessierte sich für mich und fragte, woher ich komme. Ich hatte Deutschland kaum ausgesprochen, da begann sein Loblied. Er hatte die Bilder der Begrüßungsszenen aus München und Frankfurt gesehen. Nachts hatten Menschen sich an den Bahnhöfen eingefunden, um ankommenden Flüchtlingen Applaus zu spenden und ihre Sympathie auszudrücken.  

Doch mein Taxifahrer sagte sinngemäß, dass er sich schäme, dass aus Australien ganz andere Bilder um die Welt gingen. Sein Land schicke Flüchtlinge „quasi zurück aufs Meer“.  

Mich beschämte das Loblied des Taxifahrers. Denn schon damals gab es brennende Flüchtlingsunterkünfte und den braunen Mob in Dresden und auch bei uns in Düsseldorf.  

Mein Taxifahrer war so euphorisch, dass er sich nicht nur verfuhr, sondern mir auch noch einen Rabatt einräumte. 

Bilder bewegen Menschen. 

Sie alle erinnern sich an das Bild des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Ailan. Sein lebloser Körper lag am Strand von Bodrum. Das ist ein Bild, das sich mir in die Erinnerung, nein, in die Seele eingebrannt hat. Seit Jahresbeginn sind nach Schätzungen über 2.500 Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken. In Italien und Griechenland werden die Leichensäcke knapp. 

Bilder bewegen Menschen. 

In den sozialen Netzwerken werden Bilder von Lebensmittelresten an Autobahnen, Müll vor Flüchtlingsunterkünften und Flüchtlingen mit Handys von Asylkritikern – um es vorsichtig zu sagen – geteilt. Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, soll damit gezeigt werden, dass Deutschland nur das Ziel von – ich zitiere – Sozialschmarotzern ist. Diese einfache Gleichung: „die wollen uns nur ausnutzen“ grenzt schon an Weltverschwörungstheorien dunkler Zeiten in Deutschland. Ich halte es da mit der Bundeskanzlerin und über 90 Prozent der Deutschen: „Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ Ich bin gerne Teil des Bildes eines weltoffenen Deutschlands.

Kommen wir zum dritten Gedanken: Bilder verändern Menschen

Ich greife noch eine Redewendung auf. Da muss ich mir erst ein Bild von machen. Sich selbst ein Bild machen. Als Christen glauben wir, dass Gott uns zur Freiheit berufen hat. Zur Freiheit uns selbst ein Bild zu machen, also eine Meinung zu bilden. Manchmal ist es aber einfach, ein vorgegebenes Bild zu übernehmen. Das geht mir genauso, wie ihnen. Wenn man sich etwas bildlich vorstellen kann, dann wird es greifbar.

Mit unserer Zusammenkunft hier und an anderen Orten am Volkstrauertag sind wir selbst ein Bild. Wir sind ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen.

In meinen Augen gewinnt der Volkstrauertag vor dem Hintergrund der Anschläge in Paris eine neue Bedeutung. Ich möchte hier erneut die Bundeskanzlerin zitieren:

„(…) Wir (geben) (…) als Bürger eine klare Antwort, und die heißt: Wir leben von der Mitmenschlichkeit, von der Nächstenliebe, von der Freude an der Gemeinschaft. Wir glauben an das Recht jedes Einzelnen ‑ an das Recht jedes Einzelnen, sein Glück zu suchen und zu leben, an den Respekt vor dem anderen und an die Toleranz. Wir wissen, dass unser freies Leben stärker ist als jeder Terror.

Lassen Sie uns den Terroristen die Antwort geben, indem wir unsere Werte selbstbewusst leben und indem wir diese Werte für ganz Europa bekräftigen ‑ jetzt mehr denn je.“

Lassen sie von unserer heutigen Versammlung ein Bild ausgehen. Ein Bild des friedlichen, offenen Zusammenlebens. Ein Bild das den Opfern von Krieg, Hass und Terror zuruft: wir haben Eure Botschaft verstanden.

Denn genau das will uns dieser Volkstrauertag vermitteln. Und genau deshalb, hat der Volkstrauertag und seine Aufforderung „Vergesst die Toten nicht“ auch nach wie vor einen Sinn.

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11.11.2015

Auf Einladung des Vorsitzendern der CDU Angermund, Tim A. Küsters, trafen sich die Vorsitzenden des TVA, Herber Uhland, der Bruderschaft, Peter Ahlmann, und der KG de 11 Pille, Klaus-Wilhelm Haefs, sowie der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, Florian Stecher. Gemeinsam mit den Angermunder CDU Vertretern in der BV 05, Ulrich Decker und Stefan Koch, sowie Ratsherrn Andreas Auler, erörterten Sie Lösungsansätze für die desolate Situation des Freiheitshagens. Ulrich Decker verwies auf sein jahrelanges persönliches Engagement, das von der Verwaltung immer wieder wegen der geplanten Gesamtlösung, inklusive neuen Kanals, abgelehnt wurde. Tim A. Küsters fasst die Sorge der Nutzer des Freiheitshagens zusammen: „Die Gefahr von schweren Verletzungen durch die tiefen Schlaglöcher auf dem Freiheitshagen steigt rapide. Jeder Einsatz der Feuerwehr verschlechtert den Zustand des Freiheitshagens. Es muss jetzt etwas passieren, sonst können wir schon bald nicht mehr von einer theoretischen Gefahr sprechen.“ Gemeinsam verfassten die Vereinsvorsitzenden einen Brief an OB Thomas Geisel und den Anregungs- und Beschwerdeausschuss.

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